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Auf den folgenden Seiten können Sie Ihr Wissen rund um das Thema Atemwege erweitern. Folgen Sie dabei unseren Gelos, die als Experten in den Atemwegen dieser Welt auch stets einen nützlichen Tipp für Ihre Gesundheit haben.
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Sollten dennoch Fragen offen bleiben, stehen wir Ihnen natürlich auch gern persönlich zur Verfügung.
A
- akut
Von lat. acutus: scharf, spitz, bedrohlich; medizinisch verwendet für eine plötzlich auftretende, meist schnell verlaufende Erkrankung
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- akute Bronchitis
Als akute Bronchitis bezeichnet man eine akute Entzündung der Schleimhaut der Bronchien, die meistens in Verbindung mit Rhinitis (Schnupfen), Laryngitis (Entzündung des Kehlkopfes) und Tracheitis (Luftröhrenentzündung) auftritt. Ausgelöst wird sie vorwiegend durch Viren, seltener auch durch Bakterien. Folge ist, dass die Schleimhaut keinen dünnflüssigen Schleim mehr produzieren kann und zäher Schleim auf der Schleimhaut verbleibt. Der Selbstreinigungsmechanismus (mukoziliäre Clearance) in den Atemwegen ist gestört und der Körper leitet die Notfunktion Husten ein, um den Schleim mit den Erregern und anderen Fremdkörpern so nach oben in Richtung Mundraum zu befördern. Kennzeichnend ist der anfangs trockene Reizhusten (unproduktiver Husten), der dann in Husten mit zunächst weißlich-schleimigem, später gelblichem oder grünlichem Auswurf (produktiver Husten) übergeht. Weitere Symptome können Brustschmerzen durch heftige Hustenattacken, sowie Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen und evtl. leicht erhöhte Temperatur sein.
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Links: GeloMyrtol® forte, GeloBronchial®-Saft, GeloDurat®-Salbe
- akute Sinusitis
Als akute Sinusitis bezeichnet man eine Schleimhautentzündung der Nasennebenhöhlen, welche oftmals aus einer Rhinitis (Schnupfen) entsteht. Meist sind Viren die Auslöser, Bakterien sind häufiger Auslöser einer Superinfektion. Charakteristische Symptome sind Kopfschmerzen, die sich beim Bücken oder Neigen des Kopfes verstärken, Druckgefühl im Kopf, Druck- und Klopfschmerz im Stirn- und/oder Wangenbereich, häufig gelb/grünes bzw. eitriges Nasensekret, Abgeschlagenheit und evtl. erhöhte Temperatur.
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Durch Schleimhautschwellungen werden die Verbindungen zwischen Nasenhöhle und Nebenhöhlen verengt. Vermehrt gebildetes schleimiges Sekret kann nicht mehr abfließen und bildet einen idealen Nährboden für Bakterien. Hat sich die Entzündung in den Nasennebenhöhlen festgesetzt, entsteht ein Druck, der sich beim Vorwärtsneigen des Kopfes verstärkt und starke Kopf- oder Gesichtsschmerzen verursachen kann (Druckkopfschmerz). Bei Infektbeginn kann der gestörte Sekretfluss durch in der Apotheke erhältliche Schleimlöser behandelt werden. Dauern diese Beschwerden bereits länger als 10 Tage an oder nehmen sie unter Behandlung zu, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Link: GeloMyrtol® forte
- allergische Rhinitis
Eine Rhinitis aufgrund von Allergien, z. B. Heuschnupfen, kann Ursache sein für eine pflegebedürftige Schleimhaut und wiederholtes Auftreten einer Nasennebenhöhlenentzündung.
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Link: GeloSitin® Nasenpflege, GeloNasal®
- alpha-Pinen
siehe Myrtol standardisiert
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- Alveolen
Lungenbläschen werden als Alveolen bezeichnet. Sie haben einen Durchmesser von 0,1-0,2 mm, sind traubenförmig angeordnet und an den feinsten röhrenartigen Ästchen der Lunge, den Bronchiolen angelagert. Die filigranen Wände der Lungenbläschen sind von kleinsten Blutgefäßen durchzogen, die für den Austausch der Atemgase (Sauerstoff und Kohlendioxid) verantwortlich sind. Beim Einatmen füllen sich die Lungenbläschen mit Luft, deren enthaltener Sauerstoff von dort aus ins Blut der Kapillaren übertreten kann. Gleichzeitig gelangt das Kohlendioxid aus dem Blut auf dem umgekehrten Weg in die Alveolen zurück, um ausgeatmet werden zu können. Gesunde Lungen besitzen ca. 300 Millionen Alveolen, geöffnet und flach ausgebreitet könnte man mit ihnen die Fläche von zwei Tennisplätzen bedecken.
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- Antibiotikum
Als Antibiotikum bezeichnet man ein Medikament, das bei bakteriellen Infektionskrankheiten eingesetzt wird. Antibiotika sind Stoffe, die in der Lage sind, Bakterien gezielt abzutöten oder das Bakterienwachstum zu hemmen. Es gibt eine Vielzahl von antibiotischen Substanzen, deren Wirkung sehr unterschiedlich ist. Vor der Anwendung sollte eingeschätzt werden, welche Bakterien für die vorliegende Erkrankung verantwortlich sind, um eine geeignete Klasse von Antibiotika auszuwählen. In schwierigen Fällen wird eine Probe im Labor untersucht und ein optimal gegen das Bakterium wirkendes Antibiotikum verordnet. Wichtig für den Erfolg der Antibiotikatherapie ist auch, dass das Medikament immer der Verordnung des Arztes entsprechend (Dauer und Dosierung) eingenommen wird. Es ist möglich, dass Bakterienstämme Resistenzen gegen einzelne Antibiotika entwickeln, so dass die Medikamente unwirksam sind. Virusinfektionen wie z. B. Erkältung und Grippe können mit Antibiotika nicht therapiert werden. Antibiotika zur Behandlung von Atemwegsinfekten sind verschreibungspflichtig, d. h. sie erfordern das Rezept von einem Arzt.
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- Asthma
Asthma (eigentlich „Asthma bronchiale“) ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Dabei verengen sich die Bronchien krampfhaft infolge von bestimmten Reizen. Ursache für diese Verengung ist eine Entzündung der Schleimhaut der Bronchien. Sie führt zu einer in Anfällen auftretenden Atemnot mit starker Schwellung der Schleimhaut und Schleimbildung. Die Atemnot tritt infolge einer Verkrampfung der Bronchien auf, die bewirkt, dass die verbrauchte Luft nicht mehr genügend aus den Lungen entweichen kann, was wiederum dazu führt, dass nicht genügend neue Luft eingeatmet werden kann. Die Dauer eines Anfalls kann wenige Sekunden dauern oder aber bis zu mehreren Stunden anhalten. Faktoren, die das Auftreten des „Asthma bronchiale“ auslösen können sind Allergien, Infektionen der oberen Atemwege, Überanstrengung, psychische Belastung, Kälte, Medikamente oder verunreinigte Luft. Ca. 3 % der Bevölkerung sind von „Asthma bronchiale“ betroffen.
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- Atemwege

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Auch Respirationstrakt genannt; werden aufgeteilt in obere Atemwege und untere Atemwege, wobei der Kehlkopf als Grenze anzusehen ist. Sowohl obere als auch untere Atemwege besitzen eine identische Schleimhaut, das so genannte respiratorische Epithel.
B
- Bronchien
Die Bronchien sind zu Beginn sehr dick und verzweigen sich dann in immer feiner werdende Äste. Beide Hauptbronchien zweigen wie die Äste eines Baumes von der Luftröhre ab. Sie verästeln sich weiter in Lappenbronchien, in Segmentbronchien und schließlich in kleinere Bronchiolen, die schließlich in die traubenförmig angeordneten Lungenbläschen (Alveolen) enden.
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- Bronchitis
Man unterscheidet zwischen akuter, chronischer und chronisch-obstruktiver Bronchitis. Es handelt sich in jedem Fall um eine Entzündung der Bronchien.
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C
- chronisch
Abgeleitet von griechisch chrónos „die Zeit“. Kennzeichnet eine sich langsam entwickelnde oder lang verlaufende Erkrankung. Der Krankheitsverlauf erstreckt sich über einen längeren Zeitraum und/oder ist immer wiederkehrend. Ein Beispiel für eine chronische Erkrankung ist die chronische Bronchitis.
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- chronische Bronchitis
Die chronische Bronchitis ist, nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO, eine Erkrankung, bei der es zu "Husten und Auswurf an den meisten Tagen mindestens aber während drei Monaten in jedem von zwei aufeinander folgenden Jahren" kommt. In Deutschland sind ca. 8 Millionen Menschen von chronischer Bronchitis betroffen. Hauptursache der chronischen Bronchitis ist das Rauchen. Symptome der chronischen Bronchitis sind neben Husten z. B. Atembeschwerden, eingeschränkte Belastbarkeit und / oder Kurzatmigkeit.
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Link: GeloMyrtol® forte
- chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD)
Kennzeichen der COPD (Chronic obstructive pulmonary disease) sind wie bei der chronischen Bronchitis, jedoch ist sie zusätzlich durch eine Verengung der Atemwege charakterisiert, die nicht vollständig reversibel und progredient (fortschreitend) ist. Sie ist assoziiert mit einer abnormen Entzündungsreaktion, die durch Partikel und Gase ausgelöst und in Europa in erster Linie durch Zigarettenrauch verursacht wird. Die COPD betrifft nicht nur die Lunge, sondern hat auch signifikante Auswirkungen auf andere Körperorgane und
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–funktionen (Herz und Kreislauf, Skelettmuskulatur, Skelettsystem, Psyche, Stoffwechsel), die zum Schweregrad der Erkrankung beitragen können.
- chronische Sinusitis
Die Symptome sind meist unspezifischer als bei der akuten Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung). Die Sinusitis wird als chronisch bezeichnet, wenn sie beim Erwachsenen länger als 8 Wochen besteht oder häufiger als 4 Episoden im Jahr vorkommt (Kinder: länger als 12 Wochen oder mehr als 6 Episoden pro Jahr).
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Link: GeloMyrtol forte®
E
- Erkältung
Die Erkältungsinfekte sind die häufigsten Infektionen des Menschen überhaupt. Kinder erkranken aufgrund eines weniger ausgebildeten Immunsystems durchschnittlich 6- bis 10-mal pro Jahr und Erwachsene 2- bis 6-mal pro Jahr. Die Erkältung ist eine akute Infektion der oberen Atemwege vorwiegend während der kalten Jahreszeit, sie wird auch als grippaler Infekt oder Rhinopharyngitis (Nasen-Rachen-Entzündung) bezeichnet. Ausgelöst wird eine Erkältung meist durch Viren. Die Dauer der Erkrankung beträgt 4 bis 10 Tage. Häufigste Symptome sind Rhinitis (Schnupfen) und Halsschmerzen, daneben auch Kopfschmerzen, Husten und selten Fieber.
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F
- Flimmerhärchen
Die Flimmerhärchen, medizinisch auch Zilien genannt, sitzen auf der Schleimhaut der oberen und unteren Atemwege und sind dafür zuständig, Fremdkörper, Staub und Allergene aus dem Bronchialsystem abzutransportieren. Dabei sind sie eingebettet in dünnflüssigem Sekret. Durch rhythmisches Schlagen werden das Sekret und darauf liegende Fremdkörper mundwärts aus den Atemwegen transportiert.
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G
- Gelos, die

Nasenflügler aus der Familie der launigen Kopffüßler.
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Aussehen: Vogelartig mit Nase. Treten in den unterschiedlichsten Rollen auf.
Eigenschaften: Unterhaltsam, aufheiternd und im Prinzip flugfähig, haben nur keine Lust. Dafür äußerst ortskundig auf den Atemwegen dieser Welt, inklusive aller Umleitungen, Abkürzungen und schlechten Wegstrecken. Stets hilfsbereit bei der Atemwegsorientierung. Nützliche Tippgeber!
Verbreitung: Weltweit, von den feuchten Ebenen der Schnupfei bis ins kalte Hatschikistan, von Sinusitien bis Bronchitiko. Außerdem finden sich Gelo-Vorkommen in Hustekistan, Schleimanien, Rotzwana…
- Grippe
Die Grippe, auch als Influenza bezeichnet ist eine plötzlich meist in der kalten Jahreszeit, auftretende Viruserkrankung (Influenza-Viren). Die Schwere des Verlaufs ist individuell verschieden, charakteristisch ist jedoch der plötzliche und schwere Beginn. Symptome sind: plötzlich auftretendes hohes Fieber, Kopf-, Glieder-, Muskel- und Kreuzschmerzen, Schüttelfrost, Rachenbeschwerden (Pharyngitis), z. T. schweres Krankheitsgefühl und Appetitlosigkeit sowie Lichtscheu und Geräuschempfindlichkeit. Betroffen sind alle Altersgruppen. Bei unkomplizierten Verlauf bilden sich die Erscheinungen nach 4 – 8 Tagen zurück, eine Gefahr besteht jedoch v. a. durch Sekundärinfektionen z. B. in Form einer Pneumonie (Lungenentzündung) oder einer bakteriellen Superinfektion besonders bei immunschwachen Patienten sowie bei Kindern oder älteren Menschen. Diese können tödlich verlaufen. Aus diesem Grunde ist eine Grippeschutzimpfung bei gefährdeten Personengruppen sinnvoll. Wenn Sie bei sich Anzeichen einer Grippe feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
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H
- Husten
Husten ist ein normaler und sinnvoller Reflex des Körpers auf einen Fremdkörper (z. B. Staub, Viren, Bakterien) oder größere Schleimmengen in den Atemwegen. Der Hustenreflex wird ausgelöst durch Reizung der Sensoren (Rezeptoren) an den Schleimhäuten. Abgesehen davon ist auch ein bewusstes Husten möglich. Husten dient dementsprechend beim Versagen der Flimmerhärchenfunktion als Ersatzmechanismus, als Schutz und zur Reinigung der Atemwege. Man unterscheidet zwischen produktivem Husten und unproduktivem Husten.
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Link: GeloMyrtol® forte, GeloBronchial®-Saft
I
- Immunsystem
Abgeleitet von lat.: immunis – frei, unberührt.
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Das Immunsystem dient dem Körper zur Abwehr von Krankheitserregern und von außen eingedrungenen Fremdstoffen. Es erkennt und beseitigt außerdem krankhaft veränderte körpereigene Zellen.
Link: GeloVital®
K
- Kapsel
Darreichungsform von Medikamenten. Kapseln besitzen eine mehr oder weniger elastische Hülle z. B. aus Gelatine. In deren Inneren befinden sich Wirk- und Hilfsstoffe in fester, flüssiger oder halbfester Form.
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Gelatinekapseln sind die am häufigsten verwendete Darreichungsform im Arzneimittelsektor. Mit ihnen lassen sich vor allem empfindliche, technologisch problematische und auch flüssige Arzneistoffe schonend und rationell verarbeiten und es lassen sich gegenüber anderen festen Arzneiformen beinahe alle Anforderungen, die an eine orale Arzneiform zu stellen sind, weitgehend erfüllen. Es wird unterschieden zwischen Weichgelatinekapseln und Hartgelatinekapseln. Weichgelatinekapseln sind in einem Arbeitsgang einteilig geformte, mit flüssigen oder halbfesten Massen gefüllte und hermetisch verschlossene Kapseln in vielgestaltiger Form, je nach Herstellungsverfahren mit oder ohne Naht. Hartgelatinekapseln sind Steckkapseln mit zusammen gestecktem Ober- und Unterteil und geeignet für feste Wirkstoffe wie Pulver, Granulat, Mikrotabletten oder sog. Pellets. Der Wirkstoff von GeloMyrtol® forte, Myrtol standardisiert, wird in einer Weichgelatinekapsel verabreicht.
L
- Levomenthol
Der Wirkstoff Menthol ist die Hauptkomponente von Pfefferminzöl. Levomenthol ist z. B. in GeloDurat®-Salbe enthalten
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M
- magensaftresistent
Kapseln werden als magensaftresistent bezeichnet, wenn sie ihre Wirkstoffe durch einen speziellen Überzug erst im Dünndarm abgeben. Ein magensaftresistenter Überzug ist z. B. von Vorteil, wenn eine Zerstörung oder Inaktivierung der Wirkstoffe im Magen erfolgt, eine Reizwirkung von Arzneistoffen im Magen ausgeht, eine direkte Wirkung auf den Darm oder im Darm sinnvoll erscheint, durch Freisetzung der gesamten Wirkstoffmenge im Dünndarm eine verbesserte Resorption eintritt und erwünscht ist. GeloMyrtol® forte-Kapseln besitzen einen magensaftresistenten Überzug. Im Dünndarm wird der Wirkstoff, Myrtol standardisiert, vom Körper aufgenommen und gelangt direkt in die Blutbahn. Mit dem Blut erreicht er dann schnell die feinsten Verzweigungen der Lunge und die Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen.
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- mukoziliäre Clearance
Abgeleitet von mucus (lat. Schleim), Zilie und clearance (engl. Reinigung). Die mukoziliäre Clearance bezeichnet den Selbstreinigungsmechanismus des respiratorischen Epithels in den Atemwegen.
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In die Atemwege eingedrungene Fremdstoffe bleiben im, von speziellen Zellen gebildeten Schleim hängen und durch die wellenförmige Bewegung der Flimmerhärchen wird diese Schleimschicht samt der daraufliegenden Schadstoffe Richtung Rachen transportiert.
- Myrtol standardisiert
GeloMyrtol® forte enthält 300 mg Myrtol standardisiert auf mindestens 75 mg Cineol, 75 mg Limonen und 20 mg Alpha-Pinen; drei hauptsächlich enthaltene Inhaltsstoffe, die als sogenannte biologische Leitsubstanzen gelten. Der Wirkstoff wird gegen akute und chronische Bronchitis sowie akute und chronische Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) eingesetzt. Er regt die Drüsen an, dünnflüssiges Sekret zu produzieren. Myrtol standardisiert ist ein ätherisches Öl und hat sowohl schleimlösende als auch schleimverflüssigende Eigenschaften, die entzündlich veränderte Schleimhaut schwillt ab. Es begünstigt den Abtransport des Schleims aus Bronchien und Nasennebenhöhlen. Außerdem unterstützt es durch seinen antibakteriellen Effekt den Kampf gegen die Krankheitserreger und hilft, die Gefahr neuer Infekte zu reduzieren.
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N
- Nasennebenhöhlen
Die Nasennebenhöhlen sind starre, paarig angelegte Hohlräume, die mit einer Schleimhaut ausgekleidet sind und mit der Nasenhöhle in Verbindung stehen. Zu den Nasennebenhöhlen zählen die Kieferhöhlen, die Stirnhöhlen, die Siebbeinzellen und die Keilbeinhöhlen.
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- Nasenschleimhaut
Der Aufbau der Nasenschleimhaut entspricht dem respiratorischen Epithel. Sie dient der Reinigung, Erwärmung und Befeuchtung der Atemluft, sowie der Abwehr von Krankheitserregern. Wichtig für die uneingeschränkte Funktion der Nasenschleimhaut ist, dass diese genügend befeuchtet ist. In der heutigen Zeit ist sie häufig zahlreichen Stressfaktoren ausgesetzt, wie beispielsweise der Klimaanlage und trockener Heizungsluft. Auch Allergien können eine Austrocknung der Nasenschleimhaut begünstigen. Die Symptome sind Juckreiz, Brennen, Niesreiz, Krusten- und Borkenbildung. Gegen eine trockene oder gereizte Nasenschleimhaut hilft Nasenöl auf Basis von Sesamöl (GeloSitin® Nasenpflege).
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O
- obere Atemwege
Zu den oberen Atemwegen zählen die Nasenhöhle, die Nasennebenhöhlen und der Rachen
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P
- Pharyngitis
Bei einer Pharyngitis handelt es sich um eine zumeist schmerzhafte, mit Schluckbeschwerden einhergehende Entzündung der Rachenschleimhaut.
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- produktiver Husten
Unter produktivem Husten versteht man einen Husten mit Auswurf, d. h. vermehrt gebildeter Schleim wird ausgehustet
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- progredient
Unter Progredienz (lat.: progredere - vorrücken, voranschreiten) versteht man das Fortschreiten einer Krankheit (progressiver Krankheitsverlauf) bzw. eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustands.
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R
- respiratorisches Epithel (Flimmerepithel)

Das respiratorische Epithel kleidet die Atemwege aus und dient der Reinigung. Es besteht aus Flimmerzellen mit Flimmerhärchen (Zilien), und ist von einem wässerigen Schleim überzogen, der von den Becherzellen und seromukösen Drüsen, den Schleimdrüsen, gebildet wird. Die Sekretschicht besteht aus zwei Lagen: eine niedrigvisköse Flüssigkeit, welche auf den Zellen aufliegt (Solphase) und einer hochviskösen oberen Schleimschicht (Gelphase). Die Zilien schlagen in der Solphase wie „Getreidehalme im Wind“ und transportieren so z. B. fremde Bestandteile, die auf der Gelphase liegen mundwärts. Zwischen diesen beiden Phasen liegt eine Art Schmiermittel, das so genannte Surfactant, welches u. a. die Reibungsverluste beim Zilienschlag reduziert. Diesen biologischen Reinigungsprozess fasst man unter dem Begriff der „mukoziliären Clearance“ zusammen.
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- Rhinitis
Unter einer Rhinitis, auch Schnupfen genannt, versteht man die entzündliche Veränderung der Nasenschleimhaut, verursacht meistens durch Viren. Eine akute Rhinitis beginnt mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase und im Rachen, gefolgt von Niesreiz und allgemeinem Krankheitsgefühl. Entzündungsbedingt kommt es dann zu einer „laufenden Nase“ und durch das Anschwellen der Nasenschleimhaut zu einer behinderten Nasenatmung. Das Nasensekret ist anfänglich klar und wässrig und wird mit der Zeit dicker und möglicherweise grünlich-gelb gefärbt. Symptome sind zunächst das „Laufen der Nase“ bis sich das Sekret verdickt und die Nase verstopft ist.
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Statistisch gesehen erwischt es jeden Erwachsenen dreimal im Jahr. Die Dauer der unkomplizierten, akuten Erkrankung beträgt ca. 5 Tage. Allerdings ist das Flimmerepithel erst nach drei bis vier Wochen wieder voll funktionstüchtig. Das bedeutet, dass der Patient in dieser Zeit besonders anfällig für neue Infektionen ist. Meistens ist ein Schnupfen das erste Zeichen für einen grippalen Infekt (Erkältung).
Link: GeloNasal®, GeloSitin® Nasenpflege
S
- Sekret
Abgeleitet von lat.: secernere – abscheiden
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Als Sekret bezeichnet man alle Substanzen, die der Organismus an innere oder äußere Oberflächen bzw. in die Körperflüssigkeiten abgibt.
- Sinusitis
Die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) ist eine akute oder chronische Entzündung der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen.
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Link: GeloMyrtol® forte
- Sputum
Als Sputum - auch Auswurf oder Expektoration – bezeichnet man das aus den Atemwegen abgehustete und schließlich ausgespuckte, schleimige Sekret. Es besteht zu 95 % aus Wasser, daneben enthält es u. a. Zellen (z. B. weiße Blutkörperchen/Leukozyten), Fremdkörper (Staubteilchen, Rauchpartikel), Erreger (Bakterien, Viren).
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- Schnupfen
Bei etwa 90 Prozent aller grippalen Infekte ist Schnupfen ein typischer Begleiter. Schuld sind Erkältungsviren, so genannte Rhino- und Coronaviren, die sich via Tröpfcheninfektion – also beim Husten, Niesen und Händeschütteln – nahezu unbemerkt verbreiten und auf weitere Opfer übertragen. Sie dringen in die Nasenschleimhaut ein und verursachen dort eine Entzündung. Die Folge: die Schleimhaut schwillt an und produziert vermehrt Sekret.
Es beginnt meist mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase, und bald schon heißt es schniefen und niesen bis zur Erschöpfung. Zwei- bis viermal im Jahr erwischt er uns: ein hartnäckiger Schnupfen (Rhinitis). Schauplatz dieser durch Viren ausgelösten Atemwegserkrankung sind zunächst die beiden Nasennebenhöhlen: die Schleimhäute entzünden sich, schwellen an und produzieren reichlich schleimiges Sekret. Anfangs ist es klar und wässrig (Fließschnupfen), bei längerem Krankheitsverlauf wird es jedoch zunehmend gelb und zähflüssig. Link: GeloMyrtol® forte
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T
- Thymianfluidextrakt
Auszug aus pflanzlichem Material, das bei Husten eingesetzt wird; Thmianfluidextrakt wirkt krampflösend und erleichtert das Abhusten, außerdem besitzt es antimikrobielle Eigenschaften. Thymianfluidextrakt ist in GeloBronchial®-Saft enthalten
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U
- unproduktiver Husten
Husten ohne Auswurf aufgrund einer Reizung der unteren Atemwege z. B. durch Fremdkörper, Laryngitis (Entzündung des Kehlkopfes), Bronchitis, Schadstoffe etc. Auch eine Reizung der oberen Atemwege kann zu einem Husten ohne Auswurf führen und einige Medikamente (z. B. ACE-Hemmer gegen Blutdruck und Herzinsuffizienz) haben als Nebenwirkung einen Reizhusten.
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- untere Atemwege
Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Alveolen (Lungenbläschen)
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GeloBronchial®-Saft - Wirkstoff: Fluidextrakt aus Thymiankraut. Anw.-Geb.: Erkältungskrankheiten d. Atemwege m. zähflüssigem Schleim, z. Besserung d. Beschwerden b. akuter Bronchitis. Warnhinweise: Enth. u. a. Invertzuckersirup u. 6,3 Vol.-% Alkohol. Diabetiker: Zuckergehalt v. 0,75 BE pro 15 ml Sirup beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, 25551 Hohenlockstedt (01/10)
GeloDurat®-Salbe - Wirkstoff: Eucalyptusöl und Levomenthol. Z. äußeren Anwendung z. Verbesserung d. Befindens b. Erkältungskrankheiten d. Luftwege (w. unkomplizierter Schnupfen, Heiserkeit u. unkomplizierter Bronchialkatarrh). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, 25551 Hohenlockstedt. (01/5).(Stand 02/2006).
GeloMyrtol® forte - Wirkstoff: Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1) (Myrtol® standardisiert)
Anwenden bei akuter und chronischer Bronchitis und Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, D-25551 Hohenlockstedt (Stand 01/6)
GeloNasal® - 0,05 %/-Spray 0,10 %. Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: z. Anwendung i. d. Nase. Enth. d. Alpha-Sympathomimetikum Xylometazolin. Dies hat gefäßverengende Eigenschaften u. bewirkt dadurch eine Schleimhautabschwellung. GeloNasal®-Tropfen 0,05 %: f. Kinder zwischen 2 u. 6 Jahren; GeloNasal®-Spray 0,10 %: f. Schulkinder über 6 Jahren u. Erwachsene. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, 25551 Hohenlockstedt. (01/13/13)
GeloSitin® Nasenpflege - Inhaltsstoffe: GeloSitin® Nasenpflege enth. raffiniertes Sesamöl, CetiolCC, Orangenöl, Citronenöl, Antioxidantiengemisch. GeloSitin® Nasenpflege dient z. physikalischen Behandlung u. Befeuchtung trockener o. geschädigter Nasenschleimhaut. Nicht bei Kindern unter 3 Jahren anwenden. Medizinprodukt.
G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, 25551 Hohenlockstedt. (Stand 11/2004).
